„Das ist doch nur in deinem Kopf“

(Gedanken Wirrwarr. Habe versucht es klar zu äußern…mehr oder minder gelungen)

Depressionen(oder auch Angststörungen etc.) sind ein heikles Thema. Ein Thema über das es schwierig ist zu schreiben und zu sprechen.
Doch aus gegeben Anlass, dem Tod von Robin Williams, und dem einhergehenden Social-Media Echos, möchte ich ein paar Worte verlieren.
Erst war ich sauer als ich bei Twitter Menschen dazu las wie betroffen Sie doch seien, dass ein Mensch sich, auf Grund von Depressionen, das Leben nahm. Menschen von denen ich genau weiss, dass Sie zu anderen sagen „stell dich nicht so an, du mit deinen Depressionen“.
Nach ein paar mal durchatmen habe ich mich wieder beruhigt, auch wenn es etwas unter der Oberfläche brodelt.
Aber wie soll man auch wissen wie es ist, wenn man nicht ansatzweise Gefühlt hat, was Depressionen bedeuten. Und ich rede von Depressionen – nicht von „Oh heute geht es mir mal schlecht“.
Depressionen/Ängste die einem den Atem rauben, die Freude und Kraft nehmen und das über Wochen, Jahre, Monate. Vielleicht das ganze Leben lang.
Und ich wünsche keinem, dass er erfährt wie es ist. Aber ein Stück Verständnis für Betroffene, das wäre doch ein Anfang. Oder?
Es geht nicht darum jemanden zu Bemitleiden, es geht nicht darum jemanden in Watte zupacken weil er Krank ist, ich glaube das möchte kaum einer.
Es geht darum eine Akzeptanz für diese Krankheit zu schaffen, auch wenn sie nicht sichtbar oder messbar ist. Sie ist da.
Immer noch hört man Leute Dinge sagen wie „Depressionen gibt es nicht“, „Mach dich mal locker“ oder „Das ist doch nur in deinem Kopf“.
Ja. Das ist in meinem Kopf. Mein Kopf, der nicht genug Serotonin ausschüttet, mein Kopf der sich seine Gedanken und Ängste spinnt, mein Kopf den ich auf den Schulter trage. MEIN Kopf. Fällt was auf?
Auch Betroffene untereinander machen es sich nicht einfach. „Wie, du hast keine Selbstmordgedanken, na dann kann es ja nicht so schlimm sein“. „Ach du kannst trotzdem in Menschenmassen gehen… na dann.“ Moment…. Gerade DU solltest wissen was es bedeutet, wie es sich anfühlt.
Das eigene Leid ist immer das was man als Limit kennt. Geht es jemandem „besser“ als dir? Schau genau hin, das was dieser Mensch empfindet ist das schlimmste was er kennt und bisher gefühlt hat. Für ihn gibt es nichts nach oben. Es macht ihn nicht weniger „krank“, er leidet nicht weniger als du.

Ich weiss nicht ob man etwas machen kann. Die Aufklärung über psychische Erkrankungen ist durchwachsen, würde es etwas ändern wenn man es besser erklären würde? Wirklich verstehen kann man es nicht. Eine körperliche, sehbare und vielleicht ertastbare Krankheit ist einfacher zu verstehen. Körperlichen verfall sieht man eher als den seelischen, er ist greifbarer.
Aber vielleicht könnte man offen zugeben, dass man es nicht versteht, dass man es nicht nachvollziehen kann. Ohne Menschen anzugreifen, sie zu verurteilen.
Ein einfaches „Tut mir leid, ich weiss nicht was du fühlst“ Macht es einfacher. Für beide. Und wenn man mag, aber nur wenn man es ehrlich meint kann ein „Du kannst mir aber gerne darüber erzählen“ zwei Welten verändern.
Man muss nicht alles verstehen können, das erwartet keiner. Aber trotzdem sollte man einen sensibleren Umgang erlernen, das ist menschlich. Das hilft vielleicht.

„Ich habe mich auf den Schreibtisch gestellt um mir klarzumachen,dass wir alles auch aus anderer Perspektive sehen müssen.Von hier oben sieht die Welt wirklich anders aus.“ – aus „Club der toten Dichter“

Ich springe auf den Hype auf…

Eigentlich bin ich nicht jemand der jedem (online) Hype hinterher rennt. Besonders nicht wenn es um etwas geht das gesund sein könnte oder gar mit BEWEGUNG zu tun hat.
Allerdings konnte ich mich der ganzen Shred– Sache nicht entziehen.
Für Leute die tatsächlich noch unwissend sein sollten: Shred ist ein 30 Tage Programm Sport, in 3 Level aufgeteilt. 10 Tage Level 1, 10 Tage Level 2 und 10 Tage Level 3. Jedes Level besteht aus 3 Einheiten Cardio (2 Minuten). Muskeltraining (2 Minuten) und Bauchmuskeln (1 Minute) dazu noch eine Aufwärmt Phase und ein Cooldown/Stretching.
Das Programm versprich in 30 Tagen Schlank zu sein. Für mich nicht der Anreiz an der ganzen Sache, denn abnehmen will ich nicht. Aber ein Wenig straffer und besonders fiter möchte ich werden.
Heute habe ich Tag 5 von Level 1 hinter mich gebracht, leider musste ich wegen Nackenproblemen Tag 4 um einen verschieben.
Ich frage mich ob jemals der Muskelkater knapp über den Knien weggeht. Alles andere ist seit gestern wieder erträglich. Ja das ganze ist wirklich anstrengend, aber ich merke jetzt schon eine Besserung meine Kondition.
Was ich allerdings festgestellt habe: Ich muss wohl die Aufwärmphase etwas verlängern, ich habe in den ersten Minuten Cardio arge Probleme mit den Unter- und Oberschenkeln.
Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass das Programm etwas für wirklich Übergewichtige ist. Es geht auf die Knie und das merke ich auch ohne Probleme mit meinen Knien zu haben oder meinem Gewicht, da wäre ich etwas vorsichtig.

Ich hoffe, ich halte das ganze tapfer durch. Ich werde nach Level 1 noch mal berichten 🙂

Dies und das und rundherum

Im Moment herrscht hier Urlaubs-Stille 😉

 

Ich glaube, ich hör auf.

Es war eigentlich nicht geplant. Vor etwa 11 Tagen tat ich es trotzdem. Ziemlich spontan und eigentlich war in meinem Kopf „ach nur ein paar Tage.“ Nämlich dann, bis der Husten besser ist. Und das ist jetzt 11 Tage her. Nicht viel, aber es ist ein Anfang.
Ich rede vom rauchen.
Bisher habe ich ca. 87 Zigaretten NICHT geraucht und 21,75€ gespart. Und es fällt mir überhaupt nicht schwer. Allerdings bin ich im Moment auch nicht irgendwelchen Versuchungen ausgesetzt. Ich habe Urlaub und arbeite nicht, dem entsprechend keinen Stress. Ob ich es wirklich weiter schaffe wird sich erst nächste Woche zeigen. Zu dem WILL ich mir nicht die Zigarette zum Bier verbieten, falls ich Lust darauf haben soll. Das ist für mich ein Stück Lebensgefühl und Luxus, auch wenn viele das wahrscheinlich nicht nachvollziehen können. Aber vielleicht hab ich ja auch schon bald keine Lust mehr darauf?!
Mit dem Rauchen habe ich mit 13 angefangen (ja, das ist früh.) und habe mit 17 dann auf Grund einer Beziehung mit einem Nichtraucher wieder aufgehört und 5 Jahre später wieder angefangen (ich Depp.) Also habe ich es schon mal geschafft, warum jetzt nicht wieder, vielleicht für immer.
Ich werd euch auf dem laufenden halten, vielleicht schmeiße ich die Nichtraucher-App ja auch nächste Woche schon wieder vom Handy.

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